Český Ráj
Tschechien
2022

Český Ráj


28. 9. 2022

Claudia Höller und Peter Schrammel

Wetter

Regnerisch

Bewertung

***: Zerklüftete Felslandschaft mit beeindruckenden Sandsteintürmen

Wegverlauf

Zámek Hrubá Skála, 380m - Hrad Valdštejn, 389m - Zámek Hrubá Skála

Höhenmeter

324m

Weglänge

10km

Zeitaufwand

2 1/2h (1 3/4h + 3/4)

Kondition

C

Schwierigkeit

0: tw. felsig und steil; viele Stufen

Gefährlichkeit

3: senkrechte Felsabstürze in Wegnähe entlang der gesamten Strecke; Aussichtsplattformen!

Besucheraufkommen

d: auch bei Regenwetter einiges los

Bemerkungen

Kostenpflichtiger Parkplatz. Einkehrmöglichkeit bei der Burg Valdštejn

Bericht

Ich war auf Besuch bei Claudia in Prag. Das Wetter war sehr unfreundlich. Dennoch wollten wir etwas unternehmen. Claudia schlug vor, im Böhmischen Paradies eine kleine Wanderung zu machen. Hoffentlich würde das Wetter dort besser sein. Als wir gegen Mittag in Hrubá Skála ankamen, regnete es noch ziemlich. Hündin Boann war zwar nicht besonders begeistert von der Nässe, aber wir entschlossen uns dann trotzdem wegzugehen. Der erste Streckenabschnitt führte uns durch eine spektakuläre Felsspalte zwischen 30m aufragenden Sandsteinwänden in eine Schlucht hinunter. Ebenso spektakulär ging es aus dieser Schlucht wieder hinaus. Wir wanderten dann oberhalb der Felswände zu einem Aussichtspunkt, von dem man direkt hinüber zum Schloss von Hrubá Skála sieht. Nach einer weiteren Aussichtsplattform stiegen wir wieder in ein Tal hinunter. Der Regen ließ etwas nach. An einigen Brunnen vorbei gelangten wir zu einer einzelnen, wie ein Finger aufragenden Felsnadel. Über eine Metallstiege erreichten wir einen weiteren Durchgang durch eine enge Felsspalte. Nach einem kurzen Abstieg mussten wir noch steil hinauf zu der Forststraße, die zur Burg Valdštejn führt. Boann waren wir viel zu langsam und sie zog uns förmlich den schmalen Weg hinauf. Bei der Burg war der Zielbereich von einem Orientierungslauf eingerichtet. Die durchnässten Läufer trafen nach und nach ein und wärmten sich in den aufgestellten Zelten. Nach einem Abstecher über die von Statuen gesäumten Brücke zur Burg wärmten auch wir uns mit Tee in der Taverne. Für den Rückweg wählten wir die Forststraße. Zwei Abstecher führten zu Aussichtspunkten, von denen wir die imposanten Felsformationen von oben betrachten konnten. Jetzt kam schon fast die Sonne heraus. Nach dem Aboretum führte eine Asphaltstraße zurück nach Hrubá Skála. Wir reinigten unsere Schuhe und ließen den Nachmittag in einem Kaffeehaus in Turnov ausklingen, wo dann auch tatsächlich die Sonne zum Vorschein kam.


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