Weyrer und Ybbsitzer Voralpen
Ă–sterreich
2020

Hirschkogel


29. 12. 2020

Peter Schrammel

Wetter

wolkenlos

Bewertung

**: Allwettertour

Wegverlauf

Forsteralm Parkplatz, 660m - Amstettner Hütte, 922m - Hirschkogel, 1078m - Forsteralm Parkplatz

Höhenmeter

558m

Weglänge

7km

Zeitaufwand

2h (1 + 1/2 + 1/2)

Kondition

C

Schwierigkeit

I: <30°

Gefährlichkeit

1

Besucheraufkommen

d: Horden von Schneeschuhgehern und einige Steinschitourengeher

Bemerkungen

LW 1; max. 10cm Schneeauflage

Bericht

Ich war seit meiner Knieverletzung 2015 keine Schitour mehr gegangen. Die Schneelage war sehr bescheiden, die strahlende Wintersonne aber noch reizvoller. Was kann da noch schiefgehen? Um 8 Uhr 30 war ich am Parkplatz der Forsteralm. Bis Oberland war keine Stäubchen Schnee zu sehen gewesen. Auch hier waren die nicht beschneiten Pisten nur von einer 5-10cm dünnen Schicht bedeckt. Laub und Grasbüschel ragten überall heraus. Der Aufstieg sollte also kein Problem sein. Ich marschierte die Kasertal-Piste hinauf und fuhr dann die Forststraße zur Talstation des ehemaligen Kurvenlifts ab. Dort musste ich allerdings ein Stückchen tragen, um die Schier nicht zu sehr zu zerkratzen. Dann stieg ich über die Bründlboden-Piste auf. Zwei Wanderer nahmen den Wanderweg. Ein Schifahrer kam mir entgegen mit den Worten "Es kracht, aber das Wetter ist gut.". Ich stoppte kurz bei der Amstettner Hütte, bevor ich in Spitzkehren den AV-Hang hinauf spurte. Dort waren vielleicht 10cm Schnee. Eine Gruppe Schitourengeher kam mir entgegen, einige fuhren ab, andere schulterten die Schier. Der Blick zum Sonntagberg war beeindruckend. Ich erreichte das Gipfelkreuz um 10:45. Dort war einiges los. Immer mehr Schneeschuhgeher kamen an; einige sogar von Linz. Ein Einheimischer erklärte die Gipfel, die man zwischen den dichtstehenden Bäumen hindurch erkennen konnte. Ich folgte dem Rücken ein bisschen weiter, um eine freiere Aussicht zu suchen. Der Blick in Richtung Hexenturm, Almkogel und Schieferstein wurde freier, Voralm, Gamsstein und Ötscher konnte man aber nur hinter den Buchenstämmen erkennen. Die Abfahrt war ohne Bodenkontakt unmöglich. Ein paar Kurven konnte ich auf dem dicken Gras der Fuchsloch-Piste ziehen. Ich fellte dann auf, um die Bergstation des Schleppliftes IIb zu erreichen. Dort waren wieder einige Grüppchen, denen ich beim "Gipfelfoto" behilflich war. Ich fuhr dann auf der Piste zum Sessellift ab und dann mehr auf Gras als Schnee durch das "neue S" zur Auwiese. Dort hatten die Schneekanonen ganze Arbeit geleistet. Im unteren Bereich tummelten sich dann immer mehr Kinder mit Rodeln und Bobs. Der Parkplatz war jetzt zu einem guten Drittel gefüllt, obwohl die Lifte stillstanden. Kurz nach 12 Uhr fuhr ich wieder ab, um rechtzeitig zum Mittagessen wieder in Amstetten zu sein.


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