Dachsteingebirge
Österreich
2013

Hohe Scheibe und Plankensteinalm


5. 8. 2013

Elfriede, Otto und Peter Schrammel

Wetter

wolkenlos

Bewertung

****: lange, einsame Tour mit wunderbaren Ausblicken

Wegverlauf

Gosau Vordertal, 733m - Hohe Scheibe, 1659m - Plankensteinalm, 1530m - Brielalm, 945m - Gosau Vordertal

Höhenmeter

969m

Weglänge

18km

Zeitaufwand

5 2/3h (3 + 1/3 + 1 2/3 + 2/3)

Kondition

E

Schwierigkeit

0

Gefährlichkeit

2: Gipfelbereich

Besucheraufkommen

a

Bericht

Während meines Heimaturlaubs unternahmen wir an einem schönen, heißen Tag eine Tour von Gosau Vordertal. Die Parkplatzsuche war nicht so einfach, weil alle möglichen Stellplätze entweder abgezäunt und privat waren. Letztendlich fanden wir eine Stelle entlang der Straße beim Gosauerhof. Nach 7 Uhr 30 marschierten wir die Straße hinunter, über eine kleine Brücke und gegenüber im Wald hinauf. Weiter ging es auf der Forststraße hinauf in den Brielgraben. Im Wald war es noch angenehm kühl. Nach der Abzweigung auf einen Steig kreuzten wir immer wieder zerfurchte Holzbringwege. Den Wegweisern folgend gelangten wir auf eine weitere Forststraße, die nicht auf unserer Karte eingezeichnet war. Etwas freier entlang der Felsen gelangten wir auf die Hochfläche. Von dort wanderten wir bei der ersten Almhütte links hinauf, teils auf Steigspuren, teils weglos, weil kaum begangen. Wir folgten immer den Steilabbrüchen auf der linken Seite. Über blumenübersäte Almwiesen ging es weiter in einem Rechtsbogen durch den schütteren Wald, bis das Gipfelkreuz der Hohen Scheibe sichtbar wurde. Gegen 11 Uhr genossen wir den wunderbaren Rundumblick vom Gipfel bei wolkenlosem Himmel : im Osten auf den nahen Felsklotz des Plassens, auf die fernen Zähne des Gosaukamms im Westen, im Süden die mächtigen Felsgestalten der Dachsteinhochebene und im Norden vom Hochkönig, dem Hohen Göll über das Gamsfeld, die Kalmberge, dem Höllengebirge und dem Toten Gebirge im Hintergrund. Nach der Jause stiegen wir steil zur Plankeinsteinalm ab und an den Almhütten und einer gut getarnten Kröte vorbei fast wieder zurück bis zum Aufstiegsweg. Kurz zuvor bogen wir aber rechts auf einen Steig ab, der in weitem Bogen zu einer Forststraße hinunterführt. Auf letzterer marschierten wir wieder talauswärts. Ich schlug dann vor, auf der gegenüberliegenden Seite des Brielgrabens hinunterzugehen. Dieser steile, teilweise zerfurchte Fahrweg an der Brielalm vorbei war endlos schweißtreibend, da kaum vor der Sonne geschützt. Das letzte Stück führte auf dem Aufstiegsforstweg zurück zum Auto in Vordertal, wo wir um 15 Uhr ankamen. Auf der gesamten Tour hatten wir keine anderen Leute gesehen.


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