Totes Gebirge
Österreich
2012

Bräuningzinken, Hochanger und Loser


31. 7. 2012

Elfriede, Otto und Peter Schrammel

Wetter

wolkenlos

Bewertung

****: Schon schön trotz der Massen - der Bräuningzinken bleibt ein Geheimtipp!

Wegverlauf

Loser-Alm, 1600m - Bräuningzinken, 1899m - Hochanger, 1838m - Loser, 1837m - Loser-Alm

Höhenmeter

639m

Weglänge

9km

Zeitaufwand

4h (1 1/4 + 1 1/2 + 1/2 + 3/4)

Kondition

C

Schwierigkeit

0+: einige Stufen vom Augstsee zum Hochanger und eine Stelle im Abstieg vom Loser

Gefährlichkeit

3-4: Querung in der Ostflanke des Greimuth 3-4, Aufstieg zum Hochanger 2-3, Abstieg vom Loser 3-4, Gipfelbereiche!

Besucheraufkommen

e: bis zum Augstsee ruhig, danach Klapperltouristen und Co

Bericht

Auf sommerlichen Heimaturlaub war ich bei meine Eltern am Attersee. Ein toller, wolkenloser Sommertag war angekündigt. Daher suchten wir eine kleine, konditionsgerechte Tour. Da ich noch nie auf dem Loser war, fuhren wir nach Altaussee und die Loserstraße bis zum Ende hinauf. Gerade einmal fünf Autos waren dort auf dem riesigen Parkplatz. Wir folgten dem breiten Weg entlang des steilen Südhanges vorbei am markanten Atterkogel-Köpfl, einem Sessellift und einem Schlepplift zur Bräuningalm. Die tiefe Karstsenke des Kuhntals umgehend wanderten wir hinauf zum Sattel westlich des Bräuningzinkens, und danch durch Latschen steil hinauf an einem kleinen Fenster vorbei zum Gipfel. Dort trafen wir schon ein älteres Ehepaar auf dem Gipfel, der im Norden von einer senkrechten Felswand begrenzt wird. Dort bot sich uns ein grandioser Rundumblick über das Karstplateau des Toten Gebirge von Schönberg bis Priel, und dann weiter im Süden über Grimming, Kammspitz, Dachstein, Gosaukamm, Großglockner, und sämtliche Salzkammergutberge bis zum nahen Greimuth. Nach Bewunderung eines Admiralfalters gingen wir wieder hinunter und folgten einem auf der Karte nicht verzeichneten Steig, der oberhalb der Felsabstürze ins Kühntal dem Greimuth entlang über den kleinen Sattel zwschen Greimuth und Atterkogel zum Augstsee führt. Dort schlossen wir uns den schwitzend, heraufwankenden Karawanen an und wanderten am Loser-Fenster vorbei über den Hochanger zum Loser, stets die grandiose Landschaft im Rundblick habend. Nach unser verdienten Jausenpause, die uns ein paar freche Dohlen streitig machen wollten, ging es über den direkten Weg steil und etwas felsig zur Loser-Hütte hinunter und dann die paar Meter zurück hinauf zur Loseralm. Dort trauten wir unseren Augen nicht, als wir sahen, dass der Parkplatz vollkommen zugeparkt war.


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