Osterhorngruppe und Fuschler Voralpen
Österreich
2010

Einberg


20. 7. 2010

Elfriede, Otto und Peter Schrammel

Wetter

wolkenlos bis auf einige kleine Wolken über Dachstein und Tauern

Bewertung

***: Toller, einfacher und ruhiger Aussichtsberg

Wegverlauf

Voglau/Pernegg, 975m - Einberg, 1688m - Pernegg

Höhenmeter

727m

Weglänge

9km

Zeitaufwand

3 3/4h (2 1/4 + 1 1/2)

Kondition

C

Schwierigkeit

0: tw. felsig

Gefährlichkeit

2: harmlos, allerdings Vorsicht bei einer kurzen Querung oberhalb eines Felsabbruches 200m vor dem Gipfel

Besucheraufkommen

b: relativ einsam

Bemerkungen

Gämsen und Schafe haben ihre "Duftspuren" am Gipfel hinterlassen...

Bericht

Es war sehr schönes, aber auch heißes Wetter angekündigt. Der Berg mit etwas einfallslosem Namen war uns gleich sympathisch. Obwohl es etwas weit zu fahren war, verhieß er eine einsame Wanderung auf einen eher unbeliebten Gipfel. Gegen 8 Uhr 30 fuhren wir via Gosau und Abtenau die Postalmstraße hinauf. An einer Abzweigung etwas zögernd, wurden wir gleich von einem des Weges kundigen, ausländischen Auto überholt, das uns gleich auch noch den günstigsten Parkplatz wegparkte. So blieb uns nur noch der Platz neben dem Hühnermist bei einem Hof. Die zwei in dem Auto stellten sich als Einheimische heraus, die auf ihren Hausberg gingen. Da sie weit schneller als wir waren, sahen wir während des Aufstiegs trotzdem keine Menschenseele. Der Weg führt in einer langen, steilen Querung zu einem großen Schlag auf einem Plateau, den es durch meterhohes Brombeer- und Himbeergestrüpp garniert mit ein paar Erdbeeren zu durchqueren galt. So besserten wir unsere Jause unterwegs mit frischen Früchten auf. Vorbei an einer quasi-versiegten Quelle stiegen wir dann wieder steiler durch Hochwald und schließlich ins Freie auf dem Gipfelrücken dem Gipfelkreuz entgegen. Eine schnelle Bergfexin überholte uns auf den letzten Metern vor dem Gipfel, den wir kurz nach 11 Uhr erreichten. Allerdings war dort kaum ein schafkotfreies Plätzchen zum Jausnen zu finden. Ebenso war der höchste Punkt nördlich des Kreuzes wegen Brennnesseln nur schwer erreichbar. Umso herrlicher präsentierte sich aber die Aussicht: keine Wolke am Himmel, Sicht von den Bergen der Osterhorngruppe über Gamsfeld, Plassen, Dachstein, Gosaukamm, Tennengebirge, Watzmann bis zum Hohen Göll. So hielten wir es doch eine gute Stunde dort oben aus. Um halb 2 Uhr traten wir wieder die Rückfahrt zum Attersee an.


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