Eisenerzer Alpen
Österreich
2009

Leobner


2. 1. 2009

Hans Dorninger, Herbert Gerersdorfer, Fritz Nagl, Wolfgang und Lisbeth Klingenböck, Heinz Temper, Hans und Brigitte Wagner, Wilhelm Haager, Peter Schrammel

Wetter

heiter, fast wolkenlos, Tal: -13°C, Berg: windstill

Bewertung

****: klassisch schöne Schitour im Johnsbachtal, die fast immer möglich ist

Wegverlauf

Unterer Parkplatz Gscheidegger, 980m - Leobner Törl, 1739m - Leobner, 2036m - Leobner Törl - Unterer Parkplatz Gscheidegger

Höhenmeter

1061m

Weglänge

13km

Zeitaufwand

3 3/4h (2 + 1 + 3/4)

Kondition

E: nicht allzu lange

Schwierigkeit

II: steiler (kurzzeitig bis 35°) nur gegen Ende der Saugasse und im Gipfelaufschwung, Abfahrt ins Kar: NO 33°, O 36°

Gefährlichkeit

2: harmloser Gipfel, Rutschgefahr nur im abgewehten Gipfelanstieg

Besucheraufkommen

d: beliebt berühmt

Bemerkungen

LW 2

Bericht

Abfahrt zum ersten Schitourentag der AV-Ortsgruppe Neumarkt-Wieselburg Ybbs war um 7 Uhr in Neumarkt. Ich fuhr mit Hans Dorninger über Gaming nach Johnsbach mit. Am Parkplatz unterhalb vom Gscheidegger trafen wir uns mit den anderen Teilnehmern. Kurz nach 9 Uhr stapftern wir zuerst zu Fuß, dann mit angeschnallten Schiern die mäßig flache Forststraße in einem Graben hinauf. Neue Beschilderungen wiesen den Weg zu Leobner und Blaseneck. Auf der Grössinger Alm, wo wir eine kurzen Stärkungshalt machten, zeigte das Thermometer -13°C. Weiter ging es in endlosen Kehren bei beißender Kälte durch die Saugasse hinauf - die Finger wurden dabei nur langsam wieder warm. Während wir schnell an Höhe gewannen, merkte man immer wieder richtig, wie die kalte Luft nach unten sank. Am Leobner Törl angekommen, wurde der Blick zum Gipfel frei. Herrlicher Sonnenschein und tiefblauer Himmel begleitete uns auf dem restlichen Weg flach ins Kar hinein und dann über die Nordostflanke in einigen Spitzkehren zum Gipfel. Kurz nach Mittag waren so an die 30 Leute oben. Es war völlig windstill, sodass wir eine Stunde die wärmende Sonne und die tadellose Fernsicht von Hochschwab bis Dachstein genossen. Viele fuhren auch über die Westseite Richtung Ploden ab. Ich entschied mich aber in die direkte Ostflanke des Kars einzufahren - oben frisch gepresst, weiter unten dann aber deutlich gesetzt und schön zu fahren. Nach dem Törl querte ich in den Westhang der Saugasse und fand dort auch noch einige unverspurte Schneisen mit Pulverschnee. Gegen 14 Uhr waren wir wieder unten. Nach einem ausgiebigen Mittagessen beim Kölbl fuhren wir wieder zurück nach Neumarkt und von dort wieder nach Amstetten, wo ich nach 18 Uhr ankam.


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