Ennstaler Alpen
Österreich
2008

Scheiblingstein


23. 2. 2008

Georg Schreil, Florian Sulzbacher, Bernhard Freiberger, Johannes und Hannes Prucker, Peter Schrammel, (Caroline und Verena Mair)

Wetter

wolkenlos

Bewertung

*****: Schitouren-Klassiker der Ennstaler Alpen

Wegverlauf

Mühlau, 754m - Scheiblingstein, 2197m - Mühlau, 754m

Höhenmeter

1465m

Weglänge

12km

Zeitaufwand

5 1/4h (4 1/4 + 1)

Kondition

F: trotzdem ein Konditionsschinder

Schwierigkeit

II

Gefährlichkeit

3: Gipfelbereich (Wächte!!!)

Besucheraufkommen

e: ziemlich überlaufen

Bericht

Traumwetter! Diesmal fand sich gleich eine größere Gruppe - Treffpunkt war bei Georg in Weyer. Nachdem die verlade-, anfahrts- und materialtechnischen Probleme gelöst waren, starteten wir um 8 Uhr in Mühlau. Zu Beginn geht's lang flach dahin, sodass wir etwas Tempo machten, um die Länge der Strecke weniger lang auskosten zu müssen. Verena und Caro entschieden bei der ersten Alm, in ihrem eigenen Tempo nachzukommen, da dies Verenas erste Schnuppertour war. Bei der ersten Steilstufe mussten wir Harscheisen anlegen - inzwischen war auch eine Amstettner Alpenvereinsgruppe mit Willi, Traudi und Richard nachgekommen. Nach einem kleinen Intermezzo mit einer Flasche die in eine Doline hinunterkollerte und heldenhaft wieder heraufgeholt wurde, querten wir die östliche lange Gasse hinauf zum Gipfelhang. Florian und Bernhard entschieden sich nun auch für ein etwas gemütlicheres Tempo. Der Gipfelhang zog sich gewaltig in die Länge - hier hatte ich nun auch ein Konditionstief, erst die letzten Spitzkehren zum Gipfel hinauf kam ich wieder auf Touren. Kurz nach Mittag erreichte ich nach Georg, Hannes und Johannes das Gipfelkreuz. Fast eine Stunde genossen wir die beeindruckende Fernsicht. Florian und Bernhard kamen nun auch auf dem Gipfel an; Verena und Caroline hatten inzwischen auch die lange Gasse durchschritten und bereits die Abfahrt angetreten. Die Abfahrt war oben extrem hart; im Großteil des Gipfelhanges hatte es aber ca. 5cm aufgefirnt. Ich querte dann in einen direkten Westhang des Gipfels, wo ich die perfekte Firnabfahrt vorfand. Schön war auch noch ein kurzer Steilhang in die westliche lange Gasse. Weiter unten war es dann aber schon sehr tief und sulzig, im schattigen Tal wiederum eisglatt. Nach einem Bier in Hall, traten alle wieder ihre Heimfahrt an.


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