Peter, Elfriede und Otto Schrammel
wolkenlos
Ghf. Mahdhäusl, 607m - Schartenalm, 1051m - Bleckwand, 1541m - Bleckwand-Nordgipfel, 1516m - Bleckwand-Hütte, 1329m - Ghf. Mahdhäusl
987m
9km
4 1/3 h (1 1/4 + 1 1/4 + 1/6 + 1/3 + 1 1/3)
Ziemlich verwirrende Markierungen auf der Schartenalm: Nachdem man aus dem Wald herauskommt, Forststraße queren, gegenüber durch ein Wäldchen hinauf, wieder auf der Forststraße hinaus, 200m weiter nach rechts über eine Wiese zu einem Fahrweg, diesem folgend nach einem Wald wieder rechts hinauf bis zu einem Fahrweg, diesen nach links bis zur Hütte, von dieser gerade hinauf (nicht dem ausgetretenen Weg folgen!!) bis zu einer von unten sichtbaren Markierung auf einem Felsen.
Schon ab dem ersten frühmorgendlichen Sonnenstrahl blitzte der Himmel sattblau herunter; so fuhren wir nach Strobl und marschierten um 8:15 ab, zunächst in einem Hohlweg neben einem Bach, nach der Querung einer Forststraße steil aufwärts zur Schartenalm, wo uns einige verwirrende Markierungen dreimal die Alm auf- und abgrasen ließen, bis wir den nun sehr steil und relativ feucht aufwärts zum Gipfelgrat führenden Weg gefunden hatten. Der Steilwand entlang wurden wir dort mit grandiosen Blicken zu den kühnen Türmen des Sparber und zuletzt mit freier Sicht ueber die Postalm hinweg nach Süden zu Hochalmspitze, Ankogel, Tennengebirge und Hochkönig belohnt, bis wir zum unscheinbaren höchsten Punkt gelangten, von wo man nur nach Osten von Attersee bis Dachstein aussieht. Kurz nach 11 Uhr jausneten wir dort in Ruhe, ehe wir weiter in Richtung des zweiten Gipfels mit Gipfelkreuz aufbrachen, wo sich viele (mit dem Auto zur Niedergadenalm aufgefahrene) Wanderer tummelten. Ein nicht zu verachtender Blick über den Wolfgangsee wird dort geboten, die Sicht nach Sueden ist durch Bäume zerhackt. Nachdem wir die Bleckwand-Hütte hinter uns gelassen hatten - der Weg führt zwischen den Hüttenterrassen hindurch - wurde der Boden wieder feuchter und es kehrte an der Nordseite der Bleckwand in weiten Serpentinen vorbeiquerend wieder Ruhe ein. Schließlich gelangt man auf einen Fahrweg - der alte Weg, der gegenüber in den Wald hineinführt, soll offensichtlich verfallen lassen werden - und wir folgten den Markierungen einen kurzen Gegenanstieg zu einer Forststraße hinauf und auf dieser wieder zurück zum Aufstiegsweg. Um 14:45 unten angelangt, freuten wir uns schon auf ein erfrischendes Bad im Attersee.