Osterhorngruppe und Fuschler Voralpen
Österreich
2002

Schlenken & Schmittenstein


17. 8. 2002

Peter, Elfriede und Otto Schrammel

Wetter

wolkenlos, dann immer bewölkter

Bewertung

****: bekannte aber keineswegs harmlose Schöne-Aussicht-Wanderung

Wegverlauf

Ghf. Zillreith, 1117m, Schlenken, 1648m, Schmittenstein, 1695m, Schlenkenalm, 1390m, Ghf. Zillreith, 1117m

Höhenmeter

824m

Weglänge

12km

Zeitaufwand

4h (1 1/2 + 1 +1 + 1/2)

Kondition

D

Schwierigkeit

A-B: eine Felsstufe vom Schlenken zum Schmittenstein, zwei kurze Stellen auf den Schmittenstein

Gefährlichkeit

5: eine Querung unter dem Schmittensteingipfel, einige Stellen auf den Schlenken und vom Schlenken zum Schmittenstein

Besucheraufkommen

e: trotz Sonntag noch kein Kolonnenverkehr

Bemerkungen

eingekehrt in der Zillhütte

Bericht

Ein Blick aus dem Fenster genügte - wolkenloser Himmel - und es war klar, dass wir an diesem Tag den Schmittenstein ersteigen sollten. Um 8:15 fuhren wir ab und eine Stunde später waren wir am Ausgangspunkt angelangt. Die Fernsicht war herrlich, allerdings begannen schon langsam Wölkchen in der Ferne aufzuziehen. Obwohl es ein Sonntag war, bekamen wir bis zum Gipfel des Schlenken - zuerst auf einer Asphaltstraße bis Formau, dann auf einem grobschottrigen Fahrweg steil aufwärts, weiter ein Stück durch den Wald hinauf zum Grat und dort rechts an der Jägernase vorbei oder oben drüber zum Gipfel - keine zehn Leute zu Gesicht. Dafuer war oben umso mehr los: Hinueber zum Schmittenstein bildeten sich fast schon Gruppen und der Gegenverkehr war auch etwas unangenehm. Dort führt der zwischen Latschen auf dem Rücken mit zahlreichen kleinen Gegenanstiegen hinunter, einmal ist auch ein 3m hoher Felsabsatz zu überwinden. Hinauf auf den Gipfel war es auch nicht viel ruhiger. Über Felsstufen geht es hinauf bis unter den Gipfelaufbau, unter diesem quert der Weg auf der Nordseite hinüber und führt dann zwischen den beiden Gipfeln wieder über Felsstufen hinauf. Als wir um 12:30 oben angekommen waren, war die Sicht nicht mehr so gut. Auf dem Rückweg über die Karfelder des Schlenken-Südhanges zur Schlenkenalm legte sich die Sonne gewaltig herein; die notwendige Erfrischung holten wir uns dort, bevor wir das letzte Stück, wo zahlreiche Spaziergänger unterwegs waren, anpackten. Um 15:30 kehrten wir wieder zum Attersee zurück.


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