Tennengebirge
Österreich
2001

Schober


30. 7. 2001

Peter, Elfriede und Otto Schrammel

Wetter

wolkenlos

Bewertung

****: Aussichtskanzel am Rande des Tennengebirges

Wegverlauf

Karalm, 1000m, Gsengalm, 1447m, Schober, 1810m und 1791m, Berliner Kreuz, 1621m, Kl. Traunstein, 1659m, Karalm, 1000m

Höhenmeter

1037m

Weglänge

11km

Zeitaufwand

5h (1 1/4 + 1 1/2 + 1/2 + 1/2 + 1 1/4)

Kondition

E

Schwierigkeit

C, 0+: Schober durchwegs A/0+, Kl. Traunstein 15m Gipfelgrat C

Gefährlichkeit

6: Weg zwischen den Schober-Gipfeln, Gratanstieg zum Kl. Traunstein

Besucheraufkommen

c

Bemerkungen

Panorama (Gosaukamm, Osterhorngruppe, Niedere Tauern, Ankogelgruppe)

Bericht

Um 6:30 fuhren wir von Seefeld am Attersee ueber Bad Ischl, Bad Goisern und Gosau nach Abtenau und weiter ueber eine zum Teil asphaltierte Straße auf die Karalm. Um 8:00 marschierten wir von dort los, an der Bergstation der Karalmbahn vorbei nicht zu steil hinauf durch einen Hochwald zur bewirtschafteten Gsengalm; weiter an Pferden vorbei, dann steiler mit kleinen anregenden Felsklettereien, weiter oben durch Latschen zum Westgipfel des Schober. Das Panorama das uns dort geboten wurde, war wirklich gewaltig. Zur Gipfeljause wechselten wir auf etwas ausgesetztem Weg hinueber zum niedrigeren Ostgipfel, der aber das Gipfelkreuz traegt. Nach dem Abstieg zum Sattel, besuchten wir noch das Berliner Kreuz, das dort auf einer Anhoehe liegt. Da wir noch genügend Zeit hatten und das Wetter aushielt, wollte Papa auch noch den Kleinen Traunstein bezwingen, von dem wir nur wenige Höhenmeter getrennt waren. Die letzten 15 Meter führten über einen Klettersteig auf dem ausgesetzten Grat zum Gipfel. Dieser stellte für mich kein Problem dar, wenn auch eine Klettersteigsicherung durchaus angebracht gewesen wäre. Auch Mama schaffte es mit etwas Anstrengung sicher hinauf, wovon Papa aber nicht so überzeugt war. Als wir beim Abstieg an der Sessellift-Bergstation vorbeikamen, war dort schon heftiger Betrieb auf der Sommerrodelbahn. Nachdem wir noch auf der Karalm etwas Flüssigkeit getankt hatten, ging es schließlich wieder heimwärts.


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