Ybbstaler Alpen
Österreich
1994

Mariazell


24. 6. 1994 - 25. 6. 1994

Wagner Tonis Schulwallfahrt

Wetter

schoen, abends Regen, 2. Tag bedeckt

Bewertung

***: mittellange Mariazell-Wallfahrt

Wegverlauf

1. Tag: Schindelhütte, 437m, Mariazell, 868m; 2. Tag: Puchenstuben, 868m, Schindelhütte, 437m

Unterküfte

Bauernhof zwischen Mitterbach und Mariazell, 855m

Höhenmeter

615m (1. Tag +615m, 2. Tag -431m)

Weglänge

39km (1. Tag 28km, 2. Tag 11km)

Zeitaufwand

11h (1. Tag: 8h, 2. Tag: 3h)

Kondition

DB: a klassicher Hatscher

Schwierigkeit

0

Gefährlichkeit

2: stets entlang der Abstürze in die Erlauf

Besucheraufkommen

c: berühmte Erlaufschluchten

Bemerkungen

Messe, am 2. Tag mit dem Zug nach Puchenstuben

Bericht

Meine erste Teilnahme an der jährlich im Juni durchgeführten Schulwallfahrt von der Schindelhütte nach Mariazell und zurück. Frühmorgens ging es mit dem Bus zum Ausgangspunkt. Nach dem Fruehstück in Trübenbach wurde es immer heißer. Beim Kraftwerk Stierwaschboden und nach dem Ötscherhias warteten wir noch verschwitzt zusammen. Nächster Halt war dann das Mittagessen in Mitterbach, von wo wir dann zu unserer Übernachtungsscheune weiter marschierten. Während es sich jeder dort in einem Eck im Heu gemütlich machte, braute sich schon etwas am Himmel zusammen. Als wir dann am Abend nach Mariazell unterwegs waren, öffneten sich alle Schleusen. Die wenigen Kämpfer, die nicht umgekehrt waren, bestellten sich in einem 4-Stern-Restaurant mit völlig durchnässtem Gewand ausgiebige italienische Speisen, was so seine Zeit in Anspruch nahm. Als der Regen nachgelassen hatte, kehrten wir in unsere bescheidene Unterkunft zurück. Am nächsten Morgen gab es frisch-gezapfte Milch. Nach der Messe fuhren wir mit der Mariazeller Bahn nach Puchenstuben. Von dort wanderten wir, nachdem wir das Mittagessen absolviert hatten, über den Trefflingfall zurück Richtung Schindlhütte, wo uns der Bus abholte.


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